Vorrundenbericht 2025
Senioren

Nach dem verdienten Aufstieg in der letzten Saison war die Ausgangslage klar: Jetzt wird’s eine Liga höher, und damit auch eine Spur unbequemer. Dass der SC Zollikon damit umgehen kann, zeigte die Mannschaft direkt mit einem Sieg zum Saisonstart. Ein besseres Statement nach dem Aufstieg hätte
man kaum setzen können.

In der Folge wurde aber schnell deutlich, dass die Spiele nun enger und intensiver sind als noch im Vorjahr. Die Gegner nutzten jede kleine Unachtsamkeit, und Punkte fielen nicht mehr einfach vom Himmel. Trotzdem hielt die Mannschaft gut dagegen und sammelte wichtige Erfahrungen – und auch
einige Zähler.

Ein echtes Highlight der Hinrunde war das Derby gegen Männedorf/Oetwil, das, wie es sich gehört, gewonnen wurde. Drei Punkte auf dem Papier, aber deutlich mehr für Moral, Selbstvertrauen und die Kabinenstimmung.

Auch im Cup setzte die Mannschaft ein Ausrufezeichen. Gegen den Senioren-Dominator Red Star, der in den letzten Jahren regelmässig gezeigt hat, wie Seniorenfussball funktioniert, hielt der SC Zollikon sehr gut mit und musste sich am Ende nur knapp mit 2:1 geschlagen geben. Auch wenn das Weiterkommen verpasst wurde, war der Auftritt ein klarer Beweis, dass man sich auch mit den „Grossen“ messen kann.

Abseits des Rasens verlief die Vorbereitung nicht immer ganz klassisch. Mehrere Spieler investierten ihre Energie weniger in Trainings, sondern eher in die Familienplanung, weshalb der Kreisssaal zeitweise besser besucht war als der Trainingsplatz. Entsprechend wurde Erfahrung durch Schlafmangel ersetzt. Wenn die Mannschaft vor dem gegnerischen Tor nur halb so abschlusssicher wäre wie bei der Kinderzeugung, würden wir inzwischen wohl schon eine Liga höher spielen.

Neben dem höheren Spielniveau brachte die Hinrunde allerdings auch eine neue Herausforderung mit sich: plötzlich wurde die Verletztenliste länger. Zerrungen, Blessuren und mysteriöse Beschwerden, die
„gestern im Training irgendwie noch gar nicht da waren“, sorgten regelmässig für Improvisation bei den Aufstellungen.

Trotz allem blieb eines konstant: die Truppe funktioniert. Der Zusammenhalt ist stark, die Stimmung nach wie vor hervorragend, und auch wenn nicht jedes Spiel erfolgreich endete, passte der Einsatz. Auf und neben dem Platz merkt man, dass hier eine Mannschaft steht, die auch nach dem Aufstieg ihren Charakter nicht verloren hat.

Ein grosses Dankeschön geht an Penzel Valier, die uns in dieser Saison komplett ausgestattet haben und dafür gesorgt haben, dass wir nicht nur spielerisch, sondern auch optisch erstklassig auftreten konnten.

Ebenfalls herzlichen Dank an unsere Bierlieferanten aus dem Bündnerland, die mit zuverlässiger Versorgung nach den Spielen einen mindestens genauso wichtigen Beitrag zur Regeneration und zur überragenden Stimmung in der Mannschaft leisten.

 

Doch unser grösster Dank geht an all jene Spieler, die nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz enorm viel für den SC Zollikon leisten – sei es in organisatorischen Rollen, im Nachwuchs, im Hintergrund oder immer dann, wenn irgendwo eine helfende Hand gebraucht wird. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und ein wichtiger Grund dafür, dass der Verein lebt und funktioniert.