Unsere Ca-Junioren steigen in die Coca Cola League auf!

Das Aufeinandertreffen zwischen den Ca-Junioren des FC Herrliberg und den Ca-Junioren des SC Zollikon hielt, was es versprach. Die beiden Tabellenführer lieferten sich einen höchst intensiven und immens spannenden Kampf – mit dem besseren Ende für den SCZ, der sich trotz vergebener Führung nicht aus der Ruhe bringen liess und das Spiel letztlich mit 3-1 für sich entschied. Somit spielen die Ca-Junioren des SC Zollikon ab kommenden Frühling in der Coca Cola League!

Der SC Zollikon startete furios in die Partie, schnürte den FC Herrliberg in die eigene Hälfte ein und suchte vom Anpfiff weg den direkten Weg aufs Tor. Lukas scheiterte zuerst am Pfosten (5.) und nur drei Minuten später am bärenstarken Keeper des FCH (Note: 6). Der FC Herrliberg, während 80 Minuten übrigens äusserst fair und respektvoll (Chapeau an dieser Stelle), konnte nach zehn Minuten die Anfangsnervosität etwas ablegen, ohne aber wirklich Torgefahr auszustrahlen.

Der SCZ war in der ersten Halbzeit einfach die bessere Mannschaft – und belohnte sich in der 23. Minute mit dem verdienten 1-0: nach einem herrlichen Pass in die Tiefe entwischte Philip seinen Gegenspielern und versenkte den Ball souverän im Netz. Auch nach dem Führungstreffer sahen die zahlreich angereisten Fans des SC Zollikon, wie ihre Mannschaft weiterhin das Spielgeschehen kontrollierte und schliesslich mit einer Führung in die Pause ging. Nebst den blitzschnellen Stürmern Lukas & Philip, glänzte vor allem Jann. Mit seinen cleveren Laufwegen war er für seine Mitspieler stets anspielbar, kontrollierte das Tempo der Angriffe und mit einfachen Pässen sorgte er vor allem für Ballbesitz, Sicherheit und Balance im Spiel des SCZ.

Auch nach dem Seitenwechsel musste SCZ-Goalie Nick vorerst nicht eingreifen – er blieb aber stets aufmerksam und dirigierte seine Vorderleute vorbildlich. 20 Minuten vor Schluss kam der FC Herrliberg aus dem Nichts zum Ausgleich: die Nr. 10 liess gleich mehrere SCZ-Spieler aussteigen und dribbelte sich elegant in den Strafraum, wo er nur noch mit einem Foul gestoppt werden konnte. Der zu Recht gepfiffene Elfmeter wurde abgeklärt zum 1-1 verwandelt.

Obwohl der Ausgleich dem FC Herrliberg Auftrieb verlieh, hielt der SC Zollikon gut dagegen und begann langsam aber sicher wieder das Spieldiktat an sich zu reissen. Einen riesigen Anteil daran hatte die SCZ-Abwehr: Andrea, Jay, Aris und Marlon lieferten insgesamt eine grandiose Partie ab, waren aber vor allem in den kritischen Momenten gleich nach dem Ausgleich hellwach und hauchten dem Team so wieder Leben ein. Die Tore von Lukas (72.) und Philip (80.) waren die logische Folge.

Liebe Ca-Junioren, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Coca Cola League!

FC Herrliberg – SC Zollikon 1:3 (0:1).

10. November 2018, 19:00 Uhr
Sportanlage Langacker, 150 Zuschauer

Tore: 23. Philip 0:1. 59. FCH 1:1. 72. Lukas 1:2. 80. Philip 1:3

Für den SCZ im Einsatz:
Nick – Andrea – Jay – Aris – Marlon – Jann – Miro – Jorge – Matteo W. – Lukas G. – Philip – Lukas K. – Lars – Lele – Noah – Raphael – Matteo D. – Alexis – Mark-Aurel (Trainer) – Werner (Trainer).

 

 

 

1. Mannschaft: Innerhalb einer Woche wechseln sich Licht und Schatten ab

Vom Stimmungshoch zum Stimmungstief: In der vergangenen Woche wechselten sich bei der 1. Mannschaft des Sportclubs Zollikon Licht und Schatten ab. Am Dienstag bezwang sie den FC Oetwil am See auswärts 4:2, am Wochenende unterlag sie dem FC Pfäffikon auf dem Riet 3:4.

Von Albert Gubler

In Oetwil am See ging das «Eis» am vergangenen Dienstag dank Toren von Yves Rämi und Valentin Kälin mit einer komfortablen 2:0-Führung in die Halbzeitpause. Danach liess die Mannschaft den Gegner allerdings durch einen Elfmeter und einen Kunstschuss ausgleichen.

Nach einer guten Stunde lenkte Gianluca de Nard das Spiel mit seinem ersten Meisterschaftstor für das Zolliker Fanionteam wieder in eine für den SCZ erfreuliche Bahn. Mit einem wunderbaren Heber brachte Kälin den gegnerischen Fanblock wenig später zum Schweigen und versetzte die mitgereisten Zolliker Fans in Ekstase.

Viel Kampfgeist nach 0:3-Rückstand

Am Sonntag wollte der SCZ auf dem heimischen Riet nachdoppeln, konnte gegen den FC Pfäffikon jedoch nicht reüssieren. Obwohl die Mannschaft die erste Halbzeit dominierte, erhielt sie noch vor der Pause durch einen Konter das 0:1. Bevor eine Stunde um war, hatte der Gast durch zwei Standards auf 3:0 erhöht.

Immerhin: Danach bewies das «Eis» viel Kampfgeist. Erst erzielte Yves Rämi das 1:3, dann brachte der eingewechselte Julian Ferchow das Heimteam auf 2:3 heran. Danach verfiel das Team allerdings in Hektik und es öffneten sich in der Defensive weitere Lücken, die der Gegner zum vorentscheidenen 4:2 nutzen konnte. Ferchow sorgte in der Schlussminute mit dem Treffer zum 3:4 für den Schlussstand.

Damit verbleibt die 1. Mannschaft des SCZ auf dem 8. Tabellenrang – in den nächsten zwei Wochen wird es darum gehen, wichtige Punkte gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf zu sammeln.

Telegramme

FC Oetwil am See – SC Zollikon 2:4 (0:2).

Tore: 29. Rämi (Fuchs) 0:1. 35. Kälin (Dugandzic) 0:2. 53. 1:2. 56. 2:2. 67. De Nard (Spalinger) 2:3. 70. Kälin (Camichel) 2:4.

SCZ: Babor; Martin, Felder, Dugandzic, De Nard; Oettli, Montézin (46. Lionzo); Fuchs, Rämi (52. Camichel), Kälin (80. Ferchow); Rocha (66. Spalinger).

Bemerkungen: SCZ ohne Glarner, Hermida und Oechslin (alle verletzt), Saliji, M. Schärer, Gubler, A. Schärer und von Rickenbach (alle abwesend) sowie Schmid (krank).

 

SC Zollikon – FC Pfäffikon 3:4 (0:1).

Tore: 25. 0:1. 50. 0:2. 57. 0:3. 62. Rämi (Gubler) 1:3. 70. Fenchow 2:3. 85. 2:4. 92. Fenchow (M. Schärer) 3:4.

SCZ: Babor; Martin, Felder, Dugandzic (80. Hermida), De Nard; Oettli, Montézin (57. Gubler); Fuchs (37. Ferchow), Rämi (von Rickenbach), Kälin (Mermer); Lionzo (M. Schärer) .

Bemerkungen: SCZ ohne Glarner und Oechslin (beide verletzt), Mitrovic, Camichel, A. Schärer, Saliji, A.Schärer und Schmid (alle abwesend).

1. Mannschaft: Kellerderby gegen den FC Küsnacht deutlich für sich entschieden

Gestern Sonntag kam es auf dem Sportplatz Riet zwischen dem SC Zollikon und dem FC Küsnacht zu einem Derby unter brisanten Vorzeichen. Das Heimteam lag vor der Runde auf dem drittletzten Platz, während der Gast mit null Punkten vom Tabellenende der Drittliga-Gruppe 6 grüsste. Dementsprechend angespannt und konzentriert war die Stimmung unter den zahlreich anwesenden Zuschauern.

Sogleich entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, das in der Startphase von taktischen Duellen im Mittelfeld geprägt war. In der 15. Minute konnte der SC Zollikon verdient in Führung gehen: Sandro Camichel schloss einen weiten Ball von Marko Dugandzic gekonnt ab. Mit der Führung im Rücken doppelte das Heimteam nur zwei Minuten später nach: Yves Rämi spielte auf die Seite zu Sebastian Oettli, der den Ball sauber in die Mitte brachte, wo Kevin Rocha zum 2:0 vollenden konnte.

SCZ kann sich vom Tabellenende absetzen

Nach einer halben Stunde war die Partie entschieden. Zwar verpasste Rämi eine Flanke aus aussichtsreicher Position, am hinteren Pfosten aber übernahm der stark aufspielende Flügelspieler Valentin Kälin den Ball, liess einen Gegenspieler aussteigen und schloss aus spitzen Winkel zum 3:0 ab.

Nach der Pause verwaltete der SC Zollikon die Führung und kontrollierte das Spiel. Nach einem Eckball von Sascha Martin konnte der eben erst eingewechselte Kevin Spalinger nach 55 Minuten das 4:0 erzielen. Fast im Gegenzug kam der Gast aus Küsnacht nach einem Ball in die Tiefe durch den FCK-Captain noch zum Ehrentreffer.

Mit dem 4:1 konnte sich der SC Zollikon nun wieder etwas ins Mittelfeld der Tabelle absetzen, während der FC Küsnacht mit null Punkten am Tabellenende verbleibt.

Telegramm

SC Zollikon – FC Küsnacht 4:1 (3:0).

Riet, 80 Zuschauer. Tore: 15. Camichel 1:0  17. Rocha 2:0. 32. Kälin 3:0. 55. Spalinger 4:0. 57. 4:1.

SCZ: Babor; Martin, Felder, Dugandzic, Schmid; Oettli, Montézin; Camichel (64. Fuchs), Rämi (70. Mermer), Kälin (53. A. Schärer); Rocha (53. Spalinger).

Bemerkungen:  SCZ ohne Lionzo (gesperrt), Glarner, Hermida und Oechslin (alle verletzt), De Nard, Saliji, Fenchow, M. Schärer und von Rickenbach (alle abwesend) sowie Gubler (Aufgebot andere Mannschaft). Beim SCZ nicht eingesetzt: Ersatztorwart Mitrovic.

Gurkenspiel: Unser «Drü» ist das schlechteste Team der Schweiz

Die 3. Mannschaft des Sportclubs Zollikon verliert das von der Boulevardzeitung «Blick» angesetzte Gurkenspiel gegen den SC Ersigen II nach aufopferungsvollem Kampf 0:2 und gewinnt damit den Titel «schlechteste Mannschaft der Schweiz». Begeistert zeigt sich SCZ-Spieler Tim Schwarz nach der vor der Rekordkulisse von rund 500 Zuschauern ausgetragenen Partie: «Das war das beste Spiel meines Lebens.»

Von Dennis Bühler

Bildschirmfoto 2018-09-06 um 12.17.39Es ist kein alltägliches Spiel, das gestern Mittwochabend im Stadion Niedermatten im aargauischen Wohlen auf dem Programm steht: Mit dem «Drei» des Sportclubs Zollikon und dem «Zwei» des SC Ersigen duellieren sich die beiden schlechtesten Mannschaften der vergangenen 5.-Liga-Saison. Während die Zolliker in der Spielzeit 2017/18 überhaupt nie zu punkten vermochten und sich ein Torverhältnis von 7:69 einfingen, errangen die Berner immerhin einen Zähler.

Bildschirmfoto 2018-09-06 um 12.22.43Den fussballerischen Leckerbissen liessen sich rund 500 Zuschauer nicht entgehen – nie zuvor hatte einer der insgesamt involvierten 30 Spieler vor einer grösseren Kulisse gespielt. Entsprechend bilanzierte SCZ-Spieler Tim Schwarz nach der Partie im Interview mit dem «Blick» (siehe Link am Ende des Artikels): «Das war das beste Spiel meines Lebens – ein überwältigendes Erlebnis, vor so vielen Fans zu spielen.» Ähnlich äusserte sich Aussenverteidiger Daniel Christen: «Es war mega lässig», sagte er. «Schlicht grandios, vor dem besten Fanclub der Schweiz spielen zu dürfen: jenem des SCZ!»

Bildschirmfoto 2018-09-06 um 12.35.34Ins Spiel war das Zolliker «Drü» besser gestartet, hatte nach dem aus heiterem Himmel gefallenen Gegentreffer zum 0:1 nach einer knappen halben Stunde aber etwas den Faden verloren. In der Folge waren die Ersiger besser und gewannen letztlich verdient 2:0. «Wir sind einfach besser», sagte ein Spieler des Gegners nach der Partie lachend ins «Blick»-Mikrofon. «Weil wir Berner sind.»

Bildschirmfoto 2018-09-06 um 12.21.01Bedeutend wichtiger als das Resultat aber war für alle Beteiligten das Erlebnis: Der SCZ und der SCE lieferten sich ein faires Spiel in beeindruckender Ambiance, auf blick.ch live für ein potenzielles Millionenpublikum übertragen. Und die Boulevardzeitung kündigte noch am Abend nach der Partie an, den Anlass in einem Jahr zu wiederholen. Ob sich unser «Drü» wieder qualifizieren wird? Leider unwahrscheinlich, denn die gänzlich unerwartete Sensation passierte in der neuen Saison bereits: Die Mannschaft gewann ein Spiel. (Bilder: fvrz/Screenshots Video blick.ch)

Bildschirmfoto 2018-09-06 um 12.23.08Die Highlights des Gurkenspiels im Video: Hier klicken für den Link auf blick.ch

1. Mannschaft: Schwarzes Wochenende mit zwei Auswärtsniederlagen

Von Albert Gubler

Gleich zweimal innert zwei Tagen erlitt die 1. Mannschaft des Sportclubs Zollikon empfindliche Auswärtsniederlagen. Zuerst verlor das Team am Sonntag gegen den FC Fehraltorf 0:1, bevor es gestern Abend in Wald gleich 1:4 unterlag.

In Fehraltorf zeigt das «Eis» besonders in der ersten Halbzeit eine gute Leistung und lag beim Seitenwechsel unglücklich im Rückstand, nachdem der Gegner in der 35. Minute in Führung gehen konnte. Trotz mehrerer Chancen und einer hektischen Druckphase in der zweiten Halbzeit gelang der Ausgleich nicht mehr.

Am Dienstag fand die 1. Mannschaft nicht in die Partie und lag rasch zurück – nach 3 Minuten stand es 0:1, nach 18 Minuten 0:2. Zwar erzielte Kevin Spalinger mittels Foulelfmeter, den er selbst herausgeholt hatte, noch vor der Pause den Anschlusstreffer. Doch den Ausgleich konnte das Team nicht erzwingen. Als per Weitschuss das 1:3 fiel, war die Vorentscheidung gefallen. Kurz vor Ende erzielte das Heimteam aus Wald mittels Konter das 4:1.

Das Zolliker «Eis» möchte sich ganz herzlich bei allen Zuschauern bedanken, die die Reisen nach Fehraltorf und Wald auf sich genommen haben. Am kommenden Sonntag wartet auf dem Riet mit dem FC Wetzikon ein weiterer starker Gegner – das Spiel wird um 13:30 angepfiffen.

Telegramme:

FC Fehraltrof – SC Zollikon 1:0 (1:0).

Tor: 35.  1:0.

SCZ: Babor; Martin, De Nard, Oettli, Lionzo; Montézin, Felder; A. Schärer, Rämi, Kälin; Spalinger.

Bemerkungen:  SCZ ohne Oechslin, Dugandzic und Glarner (verletzt), Hermida, Fuchs und Bühlmann (Aufbautraining), Saliji, Gubler und Schmid (Aufgebot andere Mannschaft).

FC Wald – SC Zollikon 4:1 (2:1).

Tore: 3. 1:0  18. 2:0. 26. Spalinger (Foulelfmeter) 2:1. 60. 3:1. 85. 4:1.

SCZ: Babor; Lionzo, De Nard, Oettli (70. Hermida), Schmid; Rämi (46. Garcia), Felder; Camichel (46. Montanaro), A. Schärer (74. Gubler), M. Schärer (65. Kälin); Spalinger.

Bemerkungen:  SCZ ohne Oechslin, Dugandzic, Montézin  und Glarner (verletzt), Fuchs und Bühlmann (Aufbautraining), Saliji, Fenchow und von Rickenbach (abwesend). Beim SCZ nicht eingesetzt: Rocha und Martin.

Unsere 3. Mannschaft bereitet sich auf BLICK-Gurkenspiel vor

Der «Blick» hat unsere 3. Mannschaft vor einigen Tagen im Training auf dem Riet besucht. Und unsere tapferen Jungs liessen sich nicht einmal von einem brutalen Gewitter von ihren Übungen abbringen! Sogar der hartgesottene Champions-League-Trainer Urs «Longo» Schönenberger war beeindruckt. Doch schaut selbst:

Video: «Blick» besucht das Training unserer 3. Mannschaft

Heute Abend heisst’s dann Daumendrücken beim Gurken-Spiel gegen den SC Ersigen II. Entweder live im Stadion Niedermatten in Wohlen AG. Oder über die vollen 90 Minuten bei der Live-Übertragung auf blick.ch. Um 20 Uhr geht’s los.

BLICK-Artikel vom 4. September 2018 (PDF)

Das BLICK-Gurkenspiel: SC Ersigen II vs. SC Zollikon III

Morgen Mittwochabend kommt es um 20 Uhr zum Showdown: Die Boulevardzeitung «Blick» kürt das schlechteste Fussballteam der Schweiz. Und unser «Drü» hat gute Chancen!

Die Mannschaft freut sich über lautstarke Unterstützung beim Gurkenspiel in Wohlen & auch über alle, die ihr bei der Online-Liveübertragung die Daumen drücken.

Die Hintergründe zum Spiel findet ihr hier.

Das Duell der «Hinterletzten» der beiden schlechtesten Teams der Schweiz (mit Dimitri Steiger) findet ihr hier.

Hopp SCZ!

 

BLICK-Artikel vom 31. August 2018: Das Gurkenspiel (PDF)

Unsere 1. Mannschaft startet mit einem Sieg in die Saison 2018/2019

Eine Woche nach der Zolliker Chilbi begann auch für das Fanionteam des SC Zollikon die 3. Liga Saison 2018/2019. Und wie sie begann! Die zahlreichen Zuschauer auf dem Sportplatz Riet bekamen gleich sieben Tore zu sehen. Dabei hatte der SCZ beim 4:3 gegen den FC Meilen das bessere Ende für sich. Nach 18 Minuten ging der FC Meilen dabei mit einem sehenswerten Volley in Führung. Nur fünf Minuten später glich der SC Zollikon durch Kevin Spalinger aus – der Stürmer verwertete einen Nachschuss nach einem Lattenschuss von Andrea Schärer zum Ausgleich.

Nach 27 Minuten ging der SC Zollikon durch Valentin Kälin, zu dieser Saison aus der 2. Mannschaft aufgerückt, in Führung. Kurz vor der Pause fiel der Ausgleich für den FC Meilen, doch auch dieses Mal schlug das Heimteam sofort zurück. Captain Matteo Felder erzielte mit einem clever getretenen Freistoss das 3:2.

Nach der Pause sorgte der eingewechselte Sandro Camichel auf Pass von Renato Lionzo für das 4:2. Der FC Meilen hatte nur kurz danach die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, schossen aber einen Elfmeter über das Tor. In der 88. Minute sorgte das 4:3 durch die Gäste noch einmal für Spannung, schlussendlich konnte der SCZ den Sieg nach Hause bringen.
Telegramm:

SC Zollikon – FC Meilen 4:3 (3:2).

Riet, 80 Zuschauer.

Tor: 18.  0:1. 23. Spalinger (A. Schärer) 1:1. 27. Kälin (A. Schärer) 2:1. 43. 2:2. 45. Felder (A. Schärer) 3:2. 51. Camichel (Lionzo) 4:2. 88. 4:3.

SCZ: Babor; Lionzo, Dugandzic, Oettli, Glarner (68. Martin); Montézin (89. Garcia), Felder; A. Schärer (75. Rocha), Rämi (72. M. Schärer), Kälin (46. Camichel); Spalinger (54. Fenchow).

Bemerkungen:  SCZ ohne Oechsin (verletzt), De Nard (gesperrt), Hermida, Fuchs und Bühlmann (Aufbautraining), Saliji und von Rickenbach (abwesend), Gubler und Schmid (Aufgebot andere Mannschaft). 53. Meilen verschiesst Elfmeter.

Renato Lionzo: «Hätte ich den SCZ verlassen, wäre ich wohl beim FC Männedorf gelandet»

Ein Interview mit dem langjährigen «Eis»-Flügelspieler Renato Lionzo, der neuerdings auch als Aussenverteidiger eingesetzt wird.

Mit Renato Lionzo sprach Tomas Hermida

Renato, in einer Woche beginnt die neue Saison. Wie viele Punkte habt ihr nach fünf Spieltagen auf dem Konto und auf welchem Rang steht die 1. Mannschaft des SC Zollikon im Juni 2019?

Ich hoffe, dass wir dieses Jahr den Saisonstart nicht verschlafen. Ich tippe auf elf Punkte aus den ersten fünf Spielen und am Ende der Saison stehen wir auf Platz 1, 2 oder 3.

In der Saisonvorbereitung wurdest Du neuerdings auch als Aussenverteidiger eingesetzt und hast hervorragend gespielt. Welchem Rechtsverteidiger hast Du am meisten abgeschaut?

Ich bewundere wie Gianluca Zambrottta und Philipp Lahm auf dieser Position gespielt haben. Aussenverteidiger ist aber meine absolute Hassposition;  ich spiele sie gar nicht gerne.

Ronaldo „El Fenomeno“, Aimar „El Payaso“ oder Messi „La Pulga“. Welchen Spitznamen würdest Du Dir selber geben?

„Der Wadenbeisser“ oder „der Giftzwerg“!

Welche Eigenschaften oder Stärken von anderen „Eis“-Spielern hättest Du gerne?

Die Intelligenz und die Technik von Matteo Felder, die Wendigkeit und Schnelligkeit von Andrea Schärer, den Weitschuss von Marko Dugandzic und die Trainingspräsenz von Carlo Bühlmann (lacht).

Mit welchem Deiner Teamkameraden möchtest Du im Trainingslager auf keinen Fall das Zimmer teilen?

Ich hoffe sie sind mir nicht böse, aber eine Woche mit Santa oder Yves im gleichen Zimmer wäre für mich der blanke Horror!

Mit welcher Traumelf würde der SCZ den Aufstieg in die 2. Liga schaffen?

Da muss ich mich wohl leider als Aussenverteidiger aufstellen, ich will ja gewinnen! Ich würde das 4-2-3-1 System wählen und meine Traumelf sähe so aus, vorausgesetzt alle Spieler sind in absoluter Topform:

Im Tor: Babor
In der Abwehr von rechts nach links: R. Lionzo, S. Oechslin, G. De Nard und S. Martin
Vor der Abwehr: M. Felder und T. Hermida
Im offensiven Mittelfeld: A. Schärer, M. Dugandzic und S. Camichel
In der Sturmspitze: M. Schärer

Wenn Du Deine SCZ-Karriere mit einem Filmtitel beschreiben müsstest; welcher wäre es?

10 Dinge die ich an dir hasse.

Was war Dein schönstes Erlebnis mit dem SCZ?

Das war ganz klar die Zeit bei den A-Junioren! Wir kannten uns alle sehr gut und in den Jahrgängen 1991 bis 1993 hatten wir viele erstklassige Spieler. Die Stimmung innerhalb des Teams war einfach grandios und ich durfte so viele unvergessliche Momente erleben. Wir sind zwei Mal aufgestiegen und haben dann in der Promotion die Klasse gehalten. Auch die Pfingstturniere in Kempten werden mir immer in Erinnerung bleiben. Was wir damals auf und neben dem Platz erreicht haben ist der absolute Wahnsinn; wir alle können sehr stolz auf diese Zeit sein.

Mittlerweile bist Du seit einigen Jahren selbst erfolgreicher Juniorentrainer. Welche drei Junioren sind Dir am besten in Erinnerung geblieben und warum?

Das ist schwierig! Ich mag den Jahrgang 2003 sehr. Jungs, seid mir bitte nicht böse wenn euer Name jetzt nicht erscheint:

Niels Montezin, das kann ich ja jetzt sagen (er hat den Verein leider verlassen und lebt mittlerweile in Kopenhagen) , war mein Lieblingsjunior. Dann gibts noch Ryan Moser: was für eine Maschine! Ich habe keinen Junior gesehen, der so viel arbeitet um stetig besser zu werden. Ich habe ihn damals von den Db-Junioren zu mir ins Da geholt. Seither ist er auf der Überholspur; mach weiter so! Auch Dominik Hug wird mir in Erinnerung bleiben. Leider hat er diesen Sommer den SCZ verlassen. Für mich war er ein extrem wichtiger Spieler, welcher den Unterschied ausmachen konnte. Domo, ich hoffe sehr, dass Du bald wieder zurückkommst. Ich warte 😉

Welche SCZ-Trainer haben denn Dich am meisten geprägt?

Drei Trainer haben mich besonders geprägt. Ferry Hermida, Nicolas Fürrer und Toni „CT“ Incagliato. Von Ferry habe ich sehr viel über den Fussball gelernt; vor allem im taktischen Bereich. Füsi (Nicolas Fürrer) hat mir gezeigt, dass der Fussball oft im Kopf entschieden wird. Er hat mir im mentalen Bereich sehr geholfen. Und CT… ja was soll ich sagen: durch ihn lernte ich, dass ohne Kondition nichts geht. Ich bin aber allen meinen bisherigen Trainern sehr dankbar!

Mätchli 7 gegen 7: alle aktuellen und ehemaligen SCZ-Spieler stehen zur Verfügung und Du bist Wähler. Wen wählst Du zuerst in Dein Team?

Mein inneres Kind sagt: Stefan Rüf!

Mal angenommen, Du hättest mit 18 Jahren den SCZ verlassen müssen. Bei welchem Verein wärst Du dann gelandet?

Ich wäre wahrscheinlich beim FC Männedorf gelandet. Die Fans sind überragend. Siegeswille und Kampfgeist des FC Männedorf haben mich schon immer sehr beeindruckt. Und die Sportanlage Widenbad ist einfach herrlich.

Bevor wir Dir die letzte Frage stellen, möchten wir uns herzlich für das Gespräch bedanken, Renato! Abendessen mit einem Fussballtrainer, einem Fussballspieler, einem Musiker und einem Politiker: wen lädst Du ein?

Jupp Heynckes, Francesco Totti, Eminem und Barack Obama.

1. Mannschaft: Zum frühestmöglichen Zeitpunkt aus dem Cup ausgeschieden

Im Duell der beiden Drittligisten FC Wollerau und SC Zollikon behielt der Gastgeber am Sonntag auf dem Sportplatz Erlenmoos die Oberhand. Gestartet allerdings waren die Gäste vom rechten Zürichseeufer besser: So hatte Wollerau in der 25. Minute Glück, als einer ihrer Abwehrspieler den Zolliker Regisseur Andrea Schärer kurz vor dem Strafraum foulte, vom Schiedsrichter aber nicht vom Platz verwiesen wurde – der Freistoss von Kevin Spalinger landete im Aussennetz. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam Wollerau stärker auf, es blieb vorerst jedoch beim torlosen Unentschieden.

In der 58. Minute erzielten die Gastgeber im Anschluss an einen Eckball den 1:0-Führungstreffer. Sieben Minuten später vergab Schärer die beste Gelegenheit zum Ausgleich, als er freistehend am gegnerischen Torhüter scheiterte. In der 74. Minute unterlief dem SCZ zum wiederholten Male ein Fehler im Spielaufbau. Ein Stürmer der Schwyzer hob den Ball aus rund 35 Metern herrlich über den Zolliker Goalie Johannes Babor hinweg zum 2:0 ins Netz.

Konzentration auf die Meisterschaft

In der 81. Minute schöpften die Gäste noch einmal Hoffnung. SCZ-Stürmer Spalinger lancierte seinen Mittelfeldkollegen Gianni de Nard, der sich dank seiner Schnelligkeit gegen seinen Wollerauer Gegenspieler durchsetzte und den Ball am herauseilenden Goalie vorbei zum 1:2 ins Tor schob. Mit weiten Bällen drängte der SCZ in den Schlussminuten auf den Ausgleich, kam aber zu keiner klaren Torchance mehr.

Zollikon ist damit bereits in der ersten Runde aus dem Cupwettbewerb ausgeschieden. Es kann sich damit auf die Meisterschaft konzentrieren, die in zwölf Tagen beginnt: Am 26. August empfängt der SCZ den FC Meilen zum Seederby auf dem Riet. Trainer Stengele kündigte jüngst an, auch in der anstehenden Spielzeit versuchen zu wollen, so lange wie möglich vorne mitzuspielen – «doch nicht um jeden Preis». Wichtiger sei das Heranführen junger Spieler an die 1. Mannschaft, da in den nächsten zwei, drei Jahren ein Generationenwechsel anstehe. (scz)

Für den SCZ im Einsatz:
Babor, Martin, Hermida (40. Schmid), Oechslin, Lionzo, De Nard, Felder, A. Schärer, Rocha (75. Dora), Spalinger, Kälin (82. Frey)